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Übungsblätter 1 und 2
  1. Warum darf man Cyanid-Abfälle niemals ansäuern?
  2. Warum sollten Silber-Abfälle niemals ammoniakalisch entsorgt werden?
  3. Warum darf man zu Schwermetallabfällen keine reduzierenden Substanzen geben?
  4. Welche Gifte und ihre Auswirkungen auf den Menschen (die Umwelt) kennen Sie aus dem Bereich der anorganischen Chemie?
  5. Wie reagiert Zink mit verdünnter H2SO4, konz. H2SO4, verd. HCl, konz. HCl ?
  6. Um welchen Reaktionstyp handelt es sich bei der Darstellung von elementarem Chlor aus PbO2 und HCl?
  7. Zu einer wäßrigen NaI bzw. KBr-Lösung (farblos) wird tropfenweise Cl2-Wasser gegeben. Warum tritt in beiden Fällen eine gelbbraune Farbe der Lösung auf? Werden die erhaltenen Lösungen jeweils mit etwas Chloroform unterschichtet, färbt sich nach Phasentrennung das Chloroform im einen Fall violett, im anderen Fall braun. Erklären Sie diese Phänomene!
  8. Wie können Sie einen Ag2CO3- von einem AgCl-Niederschlag unterscheiden?
  9. Warum erwärmen sich konzentrierte Säuren beim Mischen mit Wasser?
  10. Wie können Sie beim Sulfatnachweis den auftretenden BaSO4-Niederschlag von eventuell auftretendem BaCO3 oder BaCl2 unterscheiden?
  11. Was versteht man unter dem Begriff "Konzentrationsniederschlag"?
  12. Welcher Zusammenhang besteht zwischen folgenden Verbindungspaaren?
    SO2 -- H2SO3
    SO3 -- H2SO4
    CaO -- Ca(OH)2
  13. Nennen Sie die Oxidationszahlen von Schwefel in den in 12. genannten Schwefelverbindungen.
  14. Geben Sie eine qualitative Erklärung für die unterschiedlichen Reaktionen verschieden konzentrierter Salpetersäuren mit Zink an. Mit welcher physikalischen Größe kann die Oxidations- oder Reduktionswirkung chemischer Verbindungen beschrieben werden?
  15. Wird CO2 in Barytwasser eingeleitet, setzt nach kurzer Zeit eine Trübung ein. Zugesetztes Phenolphthalein, zunächst noch violett, entfärbt sich beim weiteren Einleiten von CO2, anschließend wird eine allmähliche Verringerung des Niederschlages beobachtet, die schließlich in einer klaren Lösung resultiert. Wird eine Probe dieser Lösung erhitzt, setzt erneut Trübung ein. Wird eine weitere Probe mit NH3 versetzt, entsteht ebenfalls wieder ein Niederschlag. Erläutern Sie die beobachteten Phänomene mit Reaktionsgleichungen!
  16. Begründen Sie die exotherme Reaktion beim Einleiten von HCl in Wasser bzw. beim Verdünnen von 100 %iger Schwefelsäure mit Wasser. Ist die Lösungswärme bei HCl und H2SO4 gleich?
  17. Man erkläre die Ergebnisse von Versuch 73/A4 mit dem Massenwirkungsgesetz!
  18. Was passiert beim Lösen von P2O5 in Wasser? Wie kann der PO43--Anteil in dieser Lösung erhöht werden?
  19. Summenformel von "Phophorsalz" und "Natriumphosphat"!
  20. Was entsteht beim Erhitzen folgender Substanzen:
    a)     Phosphorsalz,
    b)     Borax,
    c)     NH4NO3,
    d)     NH4NO2?
  21. Warum sind +III und +V die häufigsten Oxidationszahlen von Phosphor? Geben Sie jeweils ein Beispiel!
  22. Was entsteht beim Erhitzen von Magnesiumammoniumphosphat? Reaktionstyp?
  23. Auf welchen chemischen Reaktionen basiert die technische Herstellung konzentrierter Schwefelsäure? (Reaktionsgleichungen, -bedingungen)
  24. Wie läßt sich das Element Eisen technisch aus Eisenoxid herstellen? (Reaktionsgleichungen, -bedingungen)
  25. Erläutern Sie den Aufbau der in der Natur vorkommenden Modifikationen des Kohlenstoffs!
  26. a) Erläutern Sie die Begriffe Säure und Base nach der Brønsted-Theorie.
    b) Wie verhalten sich wäßrige Lösungen von Natriumacetat, Ammoniumchlorid bzw. Calciumchlorid: neutral, sauer oder alkalisch? (Reaktionsgleichungen)
  27. a) Erläutern Sie die Begriffe Gitterenergie und Hydratationsenergie!
    b) Erklären mit Hilfe dieser Begriffe, warum NaCl leichtlöslich und AgCl schwerlöslich ist!
  28. Laborsicherheit:
    In welche Abfallbehälter müssen
    a)     Cyanid-Lösungen,
    b)     Ba2+-Lösungen,
    c)     KNO3-Lösungen,
    d)     CCl4
    e)     schwermetallhaltige Filterpapiere entsorgt werden?
    Geben Sie bei a), b) und c) an, ob die Lösungen sauer oder alkalisch sein müssen!


Übungsblatt 3
  1. Wie reagieren Alkalimetalle mit Wasser?
  2. Wie kann man mit Hilfe der Flammenfärbung Kalium neben Natrium nachweisen?
  3. Warum werden die Reaktionen von Ammonium zusammen mit denen von Kalium und Natrium behandelt?
  4. Worauf beruht der Nachweis von Ammonium mit Natron- oder Kalilauge?
  5. Wie ändert sich die Löslichkeit folgender Salze der Erdalkalimetalle?
    a) Sulfate, b) Hydroxide, c) Chromate, d) Carbonate?
  6. Beim Glühen von Calciumoxalat entstehen CO und CO2. Erklären Sie diese Beobachtung über die Oxidationszahlen des Kohlenstoffs im Oxalat!
  7. Warum muß der Nachweis von Mg2+ als MgNH4PO4 aus ammoniakalischer Lösung erfolgen?
  8. Warum fällt bei Zugabe von NH4Cl und NH3 zu einer wäßrigen Mg2+ -Lösung kein Mg(OH)2 aus? (Massenwirkungsgesetz)


Übungsblatt 4
  1. Was entsteht beim Behandeln von
    a)    SnS, SnS2,
    b)    As2S3, As2S5,
    c)    Sb2S3, Sb2S5,
    d)    CuS,
    e)    PbS,
    f)    HgS
    mit LiOH/KNO3-Lösung? Was passiert beim Wiederansäuern der Lösungen?
  2. Welche Vorprobe eignet sich zum Nachweis von As und Sb? Welches leider nicht eindeutige Kriterium deutet an, ob As oder Sb vorliegt?
  3. Eine Lösung enthält Sb3+ und Pb2+. Beschreiben Sie mit Hilfe von Reaktionsgleichungen, wie Sie die Ionen voneinander trennen und nachweisen können!
  4. Eine Lösung enthält Cu2+, Sb3+ und Bi3+. Beschreiben Sie mit Hilfe von Reaktionsgleichungen, wie Sie die Ionen voneinander trennen und nachweisen können!
  5. Eine salpetersaure Lösung enthält Pb2+ und Cu2+. Beschreiben Sie mit Hilfe von Reaktionsgleichungen, wie Sie die Ionen voneinander trennen und qualitativ nachweisen können.


Übungsblatt 5
  1. Warum löst sich Aluminium in Natronlauge und Salzsäure, aber nicht in Wasser? Wie nennt man diesen Effekt und bei welchen Metallen tritt dies noch auf?
  2. In welcher Form liegen die entsprechenden Ionen in stark alkalischer bzw. stark saurer Lösung vor?
  3. Warum fällt Al(OH)3 aus mit NH3 und NH4Cl versetzten Lösungen aus, nicht aber Mg(OH)2?
  4. Wie nennt man Hydroxide, die sich sowohl in Laugen als auch in Säuren lösen?
  5. Wie ändert sich die Säure- bzw. Basenstärke innerhalb einer Periode, innerhalb einer Gruppe, in Abhängigkeit von der Oxidationszahl?
  6. Welches der Cyanoferrate ergibt mit Fe2+, welches mit Fe3+ Berliner Blau?
  7. Was besagt die Endung "-at" in Chromat, Sulfat, Nitrat, Carbonat? Formulieren Sie die Reaktionsgleichung für die Oxidation von HBr mit K2Cr2O7 in saurer Lösung. Warum läßt sich Cr3+ in alkalischer Lösung mit Br2 zu Chromat oxidieren?
  8. Formulieren Sie die Reaktionsgleichung für die Oxidation von Cr3+ mit H2O2 in alkalischer Lösung.
  9. Welche Reaktionen eignen sich zum Nachweis von Co, Ni, Mn?
  10. In welchen Wertigkeitsstufen kommt Mangan vor?
  11. Formulieren Sie die Reaktionsgleichungen für die Oxidation von H2O2 mit KMnO4 in saurer Lösung!
  12. Welche Verbindung bildet sich bei der Reduktion von KMnO4 in alkalischer Lösung, zum Beispiel mit H2O2 oder Mn2+? (Reaktionsgleichungen)
  13. Die wäßrige Lösung einer grünlich gefärbten Substanz wird in zwei Teile geteilt. Beim Versetzen eines Teils mit BaCl2-Lösung fällt ein weißer, in Säuren unlöslicher Niederschlag aus. Der zweite Teil wird in eine stark alkalische Lösung, die H2O2 enthält, gegossen und aufgekocht. Der braune Niederschlag, der sich hierbei gebildet hat, ist in Salzsäure löslich. Nach Zugabe von KSCN fällt ein roter Niederschlag aus dieser Lösung aus.
    Um welche Substanz handelt es sich? Geben Sie die Reaktionsgleichungen zu den genannten Vorgängen an!
  14. Wie kann man die folgenden Kationen qualitativ nachweisen?
    a) Fe3+,    b) Zn2+,    c) Mn2+     d) Ba2+    (Reaktionsgleichungen)


Übungsblatt 6
  1. Vervollständigen Sie die folgenden Reaktionsgleichungen:
    a)    SrCO3 + H2SO4
    b)    CrO42- + H3O+
    c)    S + O2
    d)    Cu2+ + I-
    e)    MnO4- + H2SO3
    f)    Ag+ + NH3
    g)    Al0 + NaOH + H2O
    h)    Mn2+ + S2O82- + H2O
    i)    As3+ + BrO3-
    j)    MnO4- + C2O42- + H+
    k)    Cr3+ + OH- + H2O2
    l)    Cl2 + Br-
    m)    MnO4- + Br- + H3O+ ---> Mn2+ +
    n)    Kryolith-Probe: Al(OH)3 + NaF
    o)    Al0 + HCl
  2. Wird Cr3+ bevorzugt in saurer oder alkalischer Lösung durch Br2 zu Chromat oxidiert ? Argumentieren Sie mit einer Reaktionsgleichung und dem Massenwirkungsgesetz!
  3. Beim Ansäuern einer Chromatlösung tritt ein Farbwechsel von gelb nach orange ein. Erklären Sie dieses Verhalten (Reaktionsgleichung)!
  4. a) Geben Sie die Valenzstrichformeln folgender Verbindungen an:
    AlCl3    CS2    XeF2    NOCl    PCl4+    NH3    NO2    SO2    Cl2CO    SiH2    BrF3    CH4    NH3    H2S
    b) Welche Geometrien besitzen sie ?
    c) Geben Sie die Oxidationszahlen der Zentralatome an!
  5. Geben Sie die Oxidationsstufe von Iod in den folgenden Verbindungen an :
    a) I-,     b) IO3-,     c) IO-,     d) CI4
  6. a) Was versteht man unter dem Löslichkeitsprodukt? Geben Sie die Gleichung für AgCl an!
    b) Was passiert, wenn man zu einer gesättigten AgCl-Lösung eine Lösung von
    1. NaCl,     2.  AgNO3     bzw. 3. NaNO3    zugibt?
    Erklären Sie mit Hilfe des Löslichkeitsproduktes !
  7. Berechnen Sie den pH-Wert von
    a) 0.05 molarer HCl-Lösung,
    b) 0.05 molarer Essigsäure!         pKS(HCl) = -6; pKS(HAc) = 4.75
  8. a) Die Löslichkeit von Ag2CrO4 in Wasser beträgt 6.7*10-5 mol l-1. Wie groß ist das Löslichkeitsprodukt von Ag2CrO4?
    b) Fällt PbCl2 aus, wenn 0.015 mol CaCl2 und 0.15 mol Pb(NO3)2 in 1 l Wasser gegeben werden?
    (KL (PbCl2) = 1.7 * 10-5 mol3 l -3)
  9. Das Löslichkeitsprodukt von AgCl in Wasser beträgt 10-10 mol2 l-2. Wieviel Gramm AgCl lösen sich in 250 ml Wasser?
    M(Ag) = 107.9 g/mol, M(Cl) = 35.5 g/mol
  10. a) Welche Menge NaOH-Plätzchen (in g) muß in drei Liter Wasser aufgelöst werden, damit die Lösung den pH 10 hat?
    b) Berechnen Sie den pH-Wert nach dem Lösen von 4.48 l HCl-Gas in 2 l Wasser.
    M(Na) = 23 g/mol, M(O) = 16 g/mol, M(H) = 1 g/mol, M(Cl) = 35.5 g/mol
  11. Was versteht man unter einem Sodaauszug, wie wird er durchgeführt?
    Wie können Sie diese Anionen nachweisen (Reaktionsgleichungen)?
    Cl-, NO3-, SO42-, CO32-, BO33-, PO43-, BrO3- und Cl- nebeneinander, Cl- und I- nebeneinander.
  12. Die wäßrige Lösung einer schwach rosafarbenen Substanz ergibt bei Zugabe von AgNO3-Lösung einen gelblichen, schwerlöslichen Niederschlag. Nach dem Abtrennen dieser Fällung versetzt man das Filtrat mit konz. HNO3 und PbO2. Nach längerem Aufkochen färbt sich die Lösung tiefviolett. Den zu Beginn abgetrennten, gelben Niederschlag löst man in verd. H2SO4 und Zn. Dabei entsteht ein dunkler Niederschlag, welcher zusammen mit unverbrauchtem Zink abgetrennt wird. Die verbleibende Lösung unterschichtet man mit CCl4 und gibt dann tropfenweise Cl2-Wasser zu. Nach dem Ausschütteln ist die organische Phase braun gefärbt.
    Um welche Verbindung handelt es sich?
    Geben Sie die Reaktionsgleichungen für die oben beschriebenen Vorgänge an !
  13. Eine Substanz zeigt folgende Reaktionen:
    Sie ist in Wasser leichtlöslich.
    Nach Ansäuern dieser Lösung mit HNO3, Zugabe von PbO2 und Kochen färbt sich die Lösung tiefviolett.
    Aus der mit HNO3 angesäuerten Lösung fällt nach Zugabe von AgNO3-Lösung ein weißer Niederschlag, der sich nach NH3-Zugabe wieder auflöst.
    Wie heißt diese Verbindung?
    Erklären Sie das Reaktionsverhalten anhand von Reaktionsgleichungen!
  14. Welche Oxidationszahlen haben die Elemente in den folgenden Verbindungen?
    a) H2SO4   b) Ni2S3   c) FeS2
  15. Skizzieren Sie das Kristallgitter von CsCl. Geben Sie die Koordinationszahlen und -geometrien von Cs und Cl an!
  16. Erklären Sie das Kristallgitter von NaCl. Geben Sie die Koordinationszahlen und -geometrien von Na und Cl an!